Abteilung 20 - Soziales

Das Spektrum der Aufgaben reicht von Beratungsangeboten über Feststellungen im Zusammenhang mit der Schwerbehinderteneigenschaft und finanzieller Sicherung in bestimmten Lebenssituationen bis zur Sicherstellung der sozialen Infrastruktur im Landkreis.

Die intensive Beratung Hilfebedürftiger mit dem Ziel, sie vom Bezug finanzieller Hilfen unabhängig zu machen, ist ein wesentlicher Ansatz der Arbeit im Sozialen. Mit besonderen Beratungsangeboten werden Menschen in bestimmten Lebenssituationen durch eigene Fachkräfte (Schuldnerberatung, Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen, Beratung für Migranten) oder durch Dienste von Kooperationspartnern (gerontopsychiatrische Fachdienste, Suchtberatung, Fachberatung für Wohnungslose, sozialpsychiatrischer Dienst) unterstützt.

Wo die beraterische Hilfestellung und die Selbsthilfekräfte der betroffenen zur Sicherung des Lebensunterhalts nicht ausreichen, gewährt der Landkreis bei Bedürftigkeit Geldleistungen:

  • Arbeitsuchende erhalten vom Jobcenter im Landkreis Tübingen, das von der Arbeitsagentur und dem Landkreis getragen wird, neben Beratung und Arbeitsvermittlung auch Leistungen zur finanziellen Grundsicherung
  • Menschen im Landkreis, die aufgrund ihres Alters oder wegen Erkrankungen nicht mehr arbeiten können, benötigen Grundsicherungsleistungen des Landkreises, oft aufstockend zur geringen Rente
  • Flüchtlinge und Asylbewerber sind während ihres Aufenthalts im Landkreis sehr häufig auf Sach- oder Geldleistungen aus der Hand des Landkreises angewiesen

Die von Bund oder Land bereit gestellten Leistungen wie Wohngeld, Ausbildungsförderung (für Schülerinnen und Schüler sowie bei beruflicher Weiterbildung) und Versorgungsrenten werden ebenfalls vom Landratsamt gewährt.

Menschen mit einer geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderung bedürfen besonderer Unterstützung. Der Landkreis gewährt Leistungen der Eingliederungshilfe mit dem Ziel, die Behinderung zu beseitigen oder zu mildern und den Betroffenen die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft trotz Behinderung zu ermöglichen.
Hierzu werden besonders begleitete Wohnangebote z.B. in Form von ambulant betreutem Wohnen und Wohnen in Wohnheimen, sowie besonders begleitete Arbeitsgelegenheiten in Betrieben oder besonderen Werkstätten bereit gestellt.

Pflegebedürftige Menschen benötigen eine besondere Betreuung. Wo Pflegebedarf oder häusliche Situationen eine Pflege zu Hause nicht mehr zulassen, kann ein Aufenthalt im Pflegeheim schnell an die Grenzen finanzieller Belastbarkeit führen. Bei Bedürftigkeit leistet der Landkreis finanzielle Unterstützung.

Das Netz der sozialen Hilfen muss sich an den im Wandel begriffenen Bedürfnissen orientieren, gleichzeitig finanzierbar bleiben. Diesen Anspruch hat die Sozialplanung des Landkreises. Sie überprüft vor dem Hintergrund der demographischen, sozialen und finanziellen Rahmenbedingungen immer wieder die Beratungs- und Betreuungsangebote im Landkreis, passt sie neuen Entwicklungen an und erarbeitet gegebenenfalls neue Konzeptionen. Bei diesem Prozeß steht die Abteilung Soziales ständig in engem Dialog mit Einrichtungen und Diensten.

Aufgaben der Abteilung

AFBG -Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Arbeit für Menschen mit Behinderung

Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

Ausbildungsförderung (BAföG/AFBG)

BAföG

Behindertenbeauftragter

Beratungs- und Sozialdienst für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien

Betreuung (Rechtliche Betreuung)

Bildung und Teilhabe (BuT)

Bundesversorgungsgesetz

DEMENZ: Netzwerk DEMENZ in Stadt und Landkreis Tübingen

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Freiwillliges Jahr - Infotag (FIT)

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII)

Hilfe zum Lebensunterhalt

Hilfe zur Pflege

Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten

IBB-Stelle

Job-Center

Kommunale Suchtbeauftragte

Kontaktstelle Integration

Krankenhilfe

Kreisbonuscard

Pflegestützpunkt

Schuldnerberatung

Schwerbehindertenrecht

Seniorenarbeit und Bürgerschaftliches Engagement

Sozialdienst für Flüchtlinge

Soziales Entschädigungsrecht

Sozialhilfe

Sozialplanung der Eingliederungshilfe

Unterhaltsrealisierung

Widerspruchsverfahren im Sozialbereich

Wohngeld

  
 

Soziales

Kontakt und Sprechzeiten

Die Büros der Abteilungsleitung und des Sekretariats befinden sich im Gebäude Wilhelm-Keil-Str. 50, 72072 Tübingen.

Lage und Anfahrt

Allgemeine Sprechzeiten

Mo.-Fr. 08:00-12:00 Uhr
Do. 13:00-16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Hiervon abweichende Sprechzeiten der Aufgabengebiete der Abteilung entnehmen Sie bitte den Abteilungsunterseiten.

Ansprechpartner

Abteilung Soziales

Tel.: 07071 207-2002
Fax: 07071 207-2099
soziales@kreis-tuebingen.de

Sekretariat

Frau Kern
Raum A2 03
Tel.: 07071 207-2004
Fax: 07071 207-92004
n.kern@kreis-tuebingen.de

Abteilungsleitung

N.N.