Energiespartipp der Agentur für Klimaschutz: Januar 2017 - Sieben Tipps für weniger Energieverbrauch

Geben Sie heimlichen Energiefressern 2017 keine Chance mehr!
Die meisten guten Vorsätze fürs neue Jahr verpuffen unbemerkt. Geht es dabei ums Energiesparen, vergeudet man mit dem Nichtstun eine Menge Geld und schadet obendrein dem Klima. Die Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen gGmbH hat sieben schlaue Tipps aufgelistet, die Ihnen beim Sparen von Strom und Heizenergie helfen. Und sie kennt passende Fördermittel.

1 Spielregeln für die Heizung
Mit den Thermostatventilen an Ihren Heizkörpern können Sie punktgenau die richtige Temperatur einstellen. Ein Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. Noch komfortabler sind programmierbare Modelle. Sie kosten weniger als Sie denken und amortisieren sich schnell. Stellen Sie Ihre Heizungsanlage außerdem nach Ihren An- und Abwesenheitszeiten auf Tages- oder Nachtbetrieb.

2 Allzeit bereit? Standby ist out
Rund 100 Euro verbrauchen im Jahr zusammengezählt alle Geräte eines Haushalts, die im Standby-Betrieb laufen, darunter Rechner, Fernseher und Küchengeräte. Schalten Sie richtig ab: Schalter drücken, Stecker ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste anschließen.
 
3 Gute Luft macht gute Laune
Richtiges Lüften zahlt sich aus. Am effizientesten ist das Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich alle Fenster und Türen für mehrere Minuten mit Durchzug. Das vermeidet zusätzlich Schimmelbildung – denn auch die Feuchtigkeit verzieht sich. Drehen Sie während des Lüftens die Heizkörper auf Frostschutz (Stellung „*“), das spart Energie.
 
4 Versteckte Stromfresser entlarven
Sie kennen alle wichtigen Stromquellen in Ihrem Haushalt? Wie alt ist Ihr Kühlschrank, wann wurde Ihre Heizungspumpe eingebaut und wie viele Jahre hat die Waschmaschine auf dem Buckel? Achten Sie beim Neukauf von Geräten auf deren Energieeffizienzlabel oder fragen Sie nach dem Energieverbrauch.
 
5 Warme Wand macht warme Hand
Schlecht gedämmte Wände lassen zu viel Wärme durch. Die Folge: Heizenergie verschwindet schnell nach draußen, der Raum fühlt sich unbehaglich kalt an. An den Außenwänden kann sich Schwitzwasser niederschlagen und Schimmel entstehen. Mit einer Fassadendämmung erhöhen Sie den Behaglichkeitsfaktor in Ihrem Zuhause und sparen auf lange Sicht viel Energie. Dafür gibt es auch Fördermittel.
 
6 Licht an und Kopf einschalten
Wer die richtigen Leuchtmittel wählt, kann eine Menge Strom sparen. LEDs benötigen nur einen Bruchteil der Energie alter Glühbirnen. Es gibt sie in allen Lichtfarben und Formen. Achten Sie auf eine lange Lebensdauer und gute Qualität: LEDs können mehr als 25.000 Stunden leuchten. Sie sind deshalb  immer häufiger fest in Leuchten eingebaut.
 
7 Betagte Öfen aufs Altenteil
Heizungsanlagen mit veralteter Technologie sind Strom- und Brennstoffschlucker. Für eine moderne Anlage gibt es Fördergeld – und Sie sparen nachher rund 20 bis 30 Prozent Heizkosten ein. Heizen Sie nächsten Winter ganz neu, am besten mit erneuerbarer Energie. Ihre Energieagentur berät Sie kompetent, auch zu den Anforderungen des in Baden-Württemberg geltenden EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz).

Zu allen genannten Themen erfahren Sie Genaueres von den Fachleuten der Agentur für Klimaschutz. Geht es um energetische Sanierung, lernen Sie hier auch die passenden Fördermittel kennen.
Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten: 07071 / 567 960 oder info@agentur-fuer-klimaschutz.de

  
 

Landkreis Tübingen

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