Refugee's homelands – Einblicke in die Herkunftsländer von Flüchtlingen. Zweiter Vortragsabend mit dem syrischen Archäologen Abdul baset Kannawi zur existen-ziellen Bedrohung des Weltkulturerbes Palmyra

Derzeit dauern Kämpfe um die Oasenstadt Palmyra in Syrien an. Seit Mai 2015 ist von vielen Morden, Kriegstoten und Zerstörungen in dieser Stadt zu hören und zu lesen. Gezielten Angriffen war auch das einzigartige Weltkulturerbe Palmyras ausgesetzt.

Der syrische Archäologe Abdul baset Kannawi, der selbst für den Schutz und Erhalt der archäologischen Stätte Palmyra zuständig war, floh vor wenigen Monaten nach Deutschland, er lebt jetzt in Tübingen. Im Rahmen einer Vortragsreihe berichtet Abdul baset Kannawi im Landratsamt Tübingen über das weltweit einzigartige kulturelle Erbe Palmyras und die aktuellen Verhältnisse dort. Der nächste Vortrag findet am Donnerstag, 9. März 2017 um 18.30 Uhr im Großen Sitzungssaal statt. Im Mittelpunkt des Abends stehen die antiken Tempel in Palmyra und ihr Schicksal. Für die Übertragung in englische und deutsche Sprache sorgen der Referent, Samira Knaneh von TÜnews-international  und der Historiker Wolfgang Sannwald.  Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter kultur@kreis-tuebingen.de wird gebeten.
 
Weitere Termine:
Donnerstag, 23. März 2017, 18.30 Uhr: „Grabdenkmale in und um Syrien“
Donnerstag, 6. April 2017, 18.30 Uhr: „Die Seidenstraße und das Weltkulturerbe Palmyra“

  
 

Landkreis Tübingen

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