„Erziehung von oben und von unten“: Einfluss des Nationalsozialismus auf Jugend und Schule am Beispiel von Tübingen - Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde am Dienstag, 9. Mai 2017 um 18.30 Uhr im Landratsamt Tübingen

Der nationalsozialistische Staat versuchte seit 1933 Jugendliche für seine Zwecke zu gewinnen. Auch das Schulsystem sollte den Nachwuchs für Militarismus und rassenideologisch motivierte Verbrechen formen. Wie genau geschah das in Tübingen? Was haben heutige Jugendliche dazu zu sagen? Diese Fragen diskutieren Jugendguides, Heimatforschende und weitere Akteure mit Dr. Wolfgang Sannwald vom Landratsamt Tübingen am Dienstag, 9. Mai um 18.30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts (Wilhelm-Keil-Str. 50, 72072 Tübingen).

Zum Auftakt thematisiert die Abiturientin Jana Schumacher in einem bebilderten Vortrag die faschistische Erziehung des deutschen Staates am Beispiel des heutigen Wildermuth-Gymnasiums. Dabei konnte sie auf bisher unbekanntes Material zugreifen, insbesondere auf das Konventbuch der Lehrerkonferenzen der früheren Mädchen-Oberrealschule aus den Jahren 1933 bis 1942. Jana Schumacher wurde für ihre Recherchen im Jahr 2016 mit dem Nachwuchsförderpreis des Landpreises für Heimatforschung Baden-Württemberg ausgezeichnet.
 
Der Abend ist Teil des Begleitprogramms der aktuellen Wanderausstellung
„Was damals Recht war...“, die noch bis zum 23. Juni 2017 im Landratsamt Tübingen zu sehen ist. Um Anmeldung wird gebeten unter kultur@kreis-tuebingen.de.

  
 

Landkreis Tübingen

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