Schwierig erinnert in Tübingen und die vhs: Vortrag von Dr. Wolfgang Sannwald am Dienstag, 23. Mai 2017 um 20 Uhr in der Volkshochschule Tübingen

Das Erinnern an die Jahre 1933 bis 1945 steht im Mittelpunkt der deutschen und der Tübinger Erinnerungskultur. Im Rahmen eines Vortrags mit Bildpräsentation am Dienstag, 23. Mai 2017 um 20 Uhr in der Volkshochschule Tübingen systematisiert Kreisarchivar Wolfgang Sannwald den Gang dieser örtlichen Erinnerungskultur von 1945 bis zur Gegenwart. Er geht dabei unter anderem den Akteuren und den Perioden des Erinnerns nach.

Einer der dauerhaftesten erinnerungskulturellen Akteure ist die Volkshochschule Tübingen. In den 1950-er Jahren reihte sich auch diese Bildungsanstalt in das Profil einer eher von soldatischer Kameradschaft als von kritischer Aufarbeitung geprägten Stadtgesellschaft ein. Während die Stadtverwaltung aber noch bis Mitte der 1970-er Jahre an ihrer Abwehrhaltung gegen kritisches Erinnern festhielt, glänzte die Volkshochschule bereits seit 1962 durch ihre Umorientierung hin zu einer kritischen Aufarbeitung von NS-Verbrechen, auch vor Ort.
 
Der Vortrag findet zugleich im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums der Volkshochschule Tübingen statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  
 

Landkreis Tübingen

Aktuelle Meldungen

Die Inhalte der Aktuellen Meldungen basieren auf einer Auswahl der offiziellen Pressemitteilungen des Landratsamts. Sie informieren unter anderem über wichtige Beschlüsse des Kreistags und Aktivitäten und Veranstaltungen aus allen Aufgabenbereichen der Landkreisverwaltung sowie deren Kooperationspartnern im öffentlichen und privaten Bereich.