Erinnerungskultur: Landkreis Tübingen qualifiziert auch 2018 wieder junge Menschen zu Jugendguides

Auch 2018 qualifiziert der Landkreis Tübingen wieder Jugendliche ab 15 Jahren zu Jugendguides. 33 junge Menschen haben sich für die 40stündige Qualifizierung beworben – die höchste Zahl seit der ersten Qualifizierung im Jahr 2012. In diesem Jahr nehmen an der Qualifizierung zehn Jugendliche im Rahmen eines Austauschprogramms des deutsch-polnischen Jugendwerks teil.

Jugendguides begleiten für ein Honorar als Guide Jugendgruppen zu regionalen Gedenkorten. Die diesjährige Qualifizierung beginnt mit einer dreitägigen Exkursion, bei der die Jugendlichen am 13. Mai 2018 zunächst das Mahnmal in Hailfingen-Tailfingen besuchen. Danach geht es weiter zur Gedenkstätte Natzweiler-Struthof im Elsass. Bis zum Ende des Jahres schließen sich mehrere Kurstage mit dem Thema „Authentisch agieren als Jugendguide“ und Workshops an regionalen Gedenkorten an. Der Landkreis Tübingen bezahlt diese Qualifizierung, die für Jugendliche kostenfrei ist. Nach Abschluss der Qualifizierung erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat. Zu diesen gehören zehn Jugendliche, die im Rahmen eines Austauschprogramms des Deutsch-polnischen Jugendwerks an der Qualifizierung teilnehmen.
 
Das Projekt „Jugendguides zu NS-Verbrechen vor Ort“ ist ein Projekt des Landkreises Tübingen (Kreisarchiv und Kreisjugendreferat) und des Vereins KulturGUT in Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen und vielen Gedenkstätten in der Region.

Infos gibt es unter www.jugendguides.de.

Flyer Qualifizierung Jugendguides (1,453 MiB)

  
 

Landkreis Tübingen

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