Bauarbeiten zum "Therapiezentrum Sucht Weststadt" gestartet

Am vergangenen Dienstag, 25. September starteten die Bauarbeiten zum neuen „Therapiezentrum Sucht Weststadt“ in Tübingen im Rahmen eines symbolischen Spatenstichs. Mit dem Bauvorhaben soll ein Versorgungsangebot für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen entstehen, welches Lücken in der Versorgungskette von stationären, teilstationären und ambulanten Hilfen für Betroffene schließt. Das Angebot stellt eine Kombination aus medizinischer Behandlung, Rehabilitationsangeboten, Hilfen zur Tagesstrukturierung, sowie betreutem Wohnen dar.

Symbolischer Spatenstich zum  Start der Bauarbeiten

Der Landkreis Tübingen hatte den dem Projekt vorangegangenen Prozess bereits seit einigen Jahren begleitet. Im Vorfeld hatten sich niedergelassene Ärzte und Suchtmediziner, mit dem Hinweis auf eine drohende Versorgungslücke aufgrund der zunehmenden altersbedingten Schließung von Praxen, die auf Substitutionsbehandlung spezialisiert sind, an die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Tübingen gewandt.

Anschließend hat die Geschäftsstelle des Kommunalen Netzwerkes für Suchthilfe und Suchtprävention gemeinsam mit der Tübinger Stadtverwaltung und weiteren Kooperationspartnern in der Suchthilfe, Möglichkeiten zur ambulanten Behandlung und die Versorgung chronisch suchtkranker Menschen im Landkreis Tübingen erörtert und geplant.

Dieses interdisziplinäre Versorgungsangebot kann aufgrund des Engagements der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, dem Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung Prof. Batra und eines Trägers der ambulanten Suchthilfe, dem Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation bwlv, nach Fertigstellung dieses Gebäudes ins Leben gerufen werden.

Als Investor für das „Therapiezentrum Sucht Weststadt“ konnte die Kreisbaugesellschaft Tübingen gewonnen werden. Die Fertigstellung des dreistöckigen Gebäudes soll im Herbst/Winter 2019 erfolgen. Auf einer Gesamtfläche von rund tausend Quadratmeter entstehen dabei Behandlungsräume, Werkräume, Ruheräume, Labore und Ergotherapie, die für 150 Patientinnen und Patienten Platz bieten.

  
 

Landkreis Tübingen

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