„Schwierig erinnert in Tübingen“ – Vortrag von Prof. Wolfgang Sannwald am Donnerstag, 31. Januar 2019 um 18.30 Uhr im Landratsamt Tübingen

Das Erinnern an die Jahre 1933 bis 1945 steht im Mittelpunkt der deutschen und der Tübinger Erinnerungskultur. Kreisarchivar Prof. Wolfgang Sannwald systematisiert in seinem Vortrag am Donnerstag, 31. Januar 2019 um 18.30 Uhr im Landratsamt Tübingen aufgrund eigener Forschungen den Gang dieser örtlichen Erinnerungskultur von 1945 bis zur Gegenwart. Er geht dabei anhand zentraler Örtlichkeiten wie der Stiftskirchenmauer, der Münzgasse und der Neuen Aula Akteuren und Perioden des Erinnerns nach. In der Stadtgesellschaft setzte Mitte der 1970-er Jahre eine Umorientierung von einer Abwehrhaltung hin zu einer kritischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit ein. Seit der Wende zum 21. Jahrhundert kam es zu einem deutlichen Akteurswechsel und einem Phänomen, das man als Partikularisierung der Erinnerungskultur beschreiben kann.

Erinnerungskulturelle Dauerbaustelle auf demTübinger Holzmarkt. Foto: Wolfgang Sannwald

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogrammes der Ausstellung „WAHRvergangenHEIT - Die schwierige Erinnerung an den Nationalsozialismus und das Recht auf Wahrheit“.
Die Veranstaltung ist eintrittsfrei und findet im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Tübingen statt, Wilhelm-Keil-Str. 50, 72072 Tübingen. Um formlose Anmeldung unter kultur@kreis-tuebingen.de wird gebeten.
 

  
 

Landkreis Tübingen

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