Schuldnerberatung

Schuldnerberatung

Es kann Situationen geben, in denen Ihnen die Schuldenprobleme über den Kopf wachsen und Sie sich nicht mehr zu helfen wissen.
Wenn Sie ...

  • nach Abzug der festen Kosten nicht mehr genügend Geld für den
    Lebensunterhalt haben
  • nicht mehr wissen, wie Sie die nächste Miete bezahlen sollen
  • von Ihren Gläubigern gemahnt werden, aber nicht bezahlen können
  • Angst vor dem Gerichtsvollzieher oder vor Lohnpfändungen haben
  • einen Gesprächspartner und Unterstützung in Ihrer Situation suchen

... beraten wir Sie ...
wie Sie wieder einen Überblick über die finanzielle Situation erhalten
können

  • wie Sie Ihren Lebensunterhalt sichern können
  • wie Sie einen Haushaltsplan erstellen können
  • wie Sie einen angemessenen Tilgungsplan erarbeiten können
  • wie Sie Kontakt zu Ihren Gläubigern aufnehmen und Vereinbarungen treffen können

Die Schuldnerberatung Tübingen kann gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen für Ihre Schulden suchen oder Sie unterstützen, mit den Schulden zu leben, ohne in der gesamten Existenz bedroht zu sein.

Sie selbst müssen bereit sein ...

  • Ihre finanziellen Verhältnisse offenzulegen
  • keine neuen Schuldverpflichtungen einzugehen
  • aktiv zu werden
  • Vereinbarungen einzuhalten

Weitere Angebote

  • Informationsabende zum Insolvenzrecht
  • Fachberatung für KollegInnen anderer Sozialer Dienste
  • Multiplikatorenschulungen für KollegInnen anderer Sozialer Dienste
  • Prävention

Die Beratung ist kostenlos.
Es besteht Schweigepflicht gegenüber Außenstehenden.

Die Schuldnerberatung Tübingen informiert

  • Lohnpfändung
  • Anhebung der Pfändungsfreigrenze bei Beratungshilfe
  • PfändungAntrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung
  • LohnabtretungKontenpfändung auf dem Giro- oder Sparkonto
  • Prozeßkostenhilfe
  • Umfassende Informationen finden Sie auch unter www.forum-schuldnerberatung.de

Beratungshilfe

Das Beratungshilfegesetz stellt sicher, daß auch Bürger mit geringem Einkommen sich in rechtlichen Dingen fachkundigen anwaltlichen Rat einholen zu können. Die Beratungshilfe umfaßt auch die außergerichtliche Vertretung des Ratsuchenden.

Ein Anspruch auf Beratungshilfe ist dann gegeben, wenn

  • einzusetzendes Einkommen fehlt
  • keine andere zumutbare Hilfemöglichkeit besteht (z.B. Rechtsschutzversicherung)
  • die Inanspruchnahme der Beratungshilfe nicht mutwillig ist.

Beratungshilfe wird gewährt in Angelegenheiten:

  • des Zivilrechts (z.B. Miete, Scheidung, Unterhalt, Erbstreitigkeiten)
  • des Verwaltungsrechts (z.B. Sozialhilfe, Wohngeld, BAföG, Bausachen)
  • des Sozialrechts (z.B. Fragen der Arbeitslosenversicherung)
  • des Verfassungsrechts (z.B. Grundrechtsverletzungen)
  • des Arbeitsrechts (z.B. bei Kündigungen)

Beratungshilfe wird nicht gewährt, bei strafbaren Handlungen oder Ordnungswidrigkeiten. Hier kann man sich zwar im Rahmen der Beratungshilfe beraten lassen, erhält aber keine außergerichtliche anwaltliche Vertretung.

Beratungshilfe kann mündlich oder schriftlich (mit Hilfe eines amtlichen Vordrucks) beim Amtsgericht beantragt werden. Sind die Voraussetzungen erfüllt und kann der Rechtspfleger dem Anliegen nicht selbst durch sofortige kostenlose Auskunft entsprechen, stellt er einen Berechtigungsschein für einen Rechtsanwalt aus.

Die Beratungshilfe kann auch bei einem Rechtsanwalt beantragt werden, der die Beratungshilfe dann nachträglich bei Gericht beantragt. Für die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts muß eine Schutzgebühr von 10.- € bezahlt werden, die im Einzelfall auch erlassen werden kann.

Sowohl beim Amtsgericht also auch beim Rechtsanwalt sind folgende Unterlagen mitzubringen: Lohnbescheinigung (auch der Personen, denen Unterhalt gewährt wird), Nachweise über Unterhaltszahlungen, Vermögen, Mietkosten und evtl. zu berücksichtigender Belastungen (z.B. wegen Körperbehinderung, Fahrtkosten, Ratenzahlungen, Versicherungen).

Prozeßkostenhilfe (§§ 114 - 127 a ZPO) Die Prozeßkostenhilfe stellt sicher, daß niemand aus finanzieller Not heraus auf eine gerichtliche Geltendmachung seiner Rechte verzichten muß.

Ein Anspruch auf Prozeßkostenhilfe ist dann gegeben, wenn

  • der Antragsteller die notwendigen Kosten für das Gerichtsverfahren nicht oder nur teilweise aufbringen kann (ggf. sind monatliche Ratenbeträge auf Gerichts- und Anwaltskosten zu leisten)
  • die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung "hinreichende Aussicht auf Erfolg" bietet
  • das Prozeßverhalten nicht mutwillig ist

Der Antrag auf Prozeßkostenhilfe muß beim Prozeßgericht gestellt werden, in dem der Streit unter Angabe der Beweismittel darzustellen ist (Prüfung der Erfolgsaussichten). Dem Antrag beizufügen sind eine Erklärung über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse sowie entsprechender Belege. Bei Gericht gibt es entsprechende amtliche Vordrucke.

Geht der Prozeß verloren, müssen zwar nicht die eigenen jedoch die gegnerischen Anwaltskosten übernommen werden. Läßt sich der Antragsteller bereits bei der Beantragung der Prozeßkostenhilfe anwaltlich vertreten, lehnt aber das Gericht die Prozeßkostenhilfe ab, muß dem Rechtsanwalt die Hälfte der ihm sonst gesetzlich zustehenden Gebühren bezahlt werden.

Bei strafbaren Handlungen oder Ordnungswidrigkeiten wird keine Prozeßkostenhilfe gewährt.

  
 

Soziales

Aufgabenbereich

Schuldnerberatung

Kontakt und Sprechzeiten

Die Büros des Aufgabenbereichs befinden sich im Gebäude Villa Metz, Hechinger Straße 13, 72072 Tübingen.

Allgemeine Kontaktmöglichkeit

Tel: 07071 9304-871
Fax: 07071 9304-84

Ansprechpartner

Frau Halt
Raum: H
Tel: 07071 930474

Frau Fetscher
Raum: H
Tel: 07071 930485

Herr Däuber
Raum: H
Tel: 07071 930483

Sachgebietsleitung

Das Büro der Sachgebietsleitung befindet sich in der Derendinger Straße 40, 72072 Tübingen.

Herr Herrmann
Raum 216
Telefon 07071 207-2046
Telefax 07071 207-92046
c.herrmann@kreis-tuebingen.de

Externe Links

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