Ofterdingen

In idyllischer Lage zwischen Schwäbischer Alb und dem Landschaftsschutzgebiet Rammert liegt die Gemeinde Ofterdingen. Die mitten durch den Ort fließende Steinlach ist zugleich namensgebend für das Steinlachtal. Im Flussbett freigespült liegt das „Ofterdinger Schneckenpflaster“ entlang der Kriegsstraße: rießige fossile Ammoniten und Austernmuscheln, die unter Naturschutz stehen.

Rathaus Ofterdingen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf um 1150, als hier eine Gerichtsversammlung unter Vorsitz des Pfalzgrafen Gottfried von Calw stattfand.

Das 1523 erbaute Rathaus wurde mehrfach baulich verändert. 1977 legte man das Fachwerk frei und 1998 erhielt es einen Treppenhausanbau. Im Zimmer des Bürgermeisters sind bis heute zwei spätgotische Glasmalereien des heiligen Georg und des württembergischen Wappens erhalten geblieben. Im Burghof steht seit 1568 die Zehntscheune. In der Zehntscheune befinden sich heute das Feuerwehrmagazin der Freiwilligen Feuerwehr Ofterdingen, ein Festsaal sowie verschiedene Räumlichkeiten für die örtlichen Vereine. Ebenfalls auf dem Burghof liegen die Gebäude der Grund- und Hauptschule. Abgerundet wird das Schulareal durch die 1982 eingeweihte Mehrzweckhalle. Viele kulturelle, gemeinnützige und sportliche Veranstaltungen, unter anderem auch die Dorffeste, finden in dem gemeindeeigenen Gebäude statt. Im angrenzenden Gewann „Brühl“ wurde 1998/99 das Schulsportgelände gebaut. Daneben entstand 1998 das Jugendhaus. Die Gemeinde verfügt derzeit personell, räumlich und ausstattungsmäßig über einen sehr guten Kindergartenstandard. Zur Zeit stehen insgesamt 200 Kindergartenplätze in acht Gruppen zur Verfügung.

Die spätgotische evangelische Mauritiuskirche liegt auf der höchsten Stelle des Ortskerns und wurde 1522 bis 1534 erbaut. 1985/86 wurde die spätgotische Bemalung des Netzgewölbes im Chor wieder angebracht und die Empore in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Der Chor erhielt 1995 eine Metzlerorgel mit hervorragendem Klang. Durch viel ehrenamtliches Engagement konnte im Jahre 1998 ein Museum vor allem mit alten landwirtschaftlichen Geräten in der Sattlergasse eröffnet werden. Bis Juli 2002 erfolgte eine Erweiterung auf etwa den dreifachen Umfang. Aus einem ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Dorf ist zwischenzeitlich eine lebendige Gemeinde aus Geschäfts-, Handwerks-, Kleingewerbe und landwirtschaftlichen Betrieben sowie mittelständischen Industriebetrieben mit überwiegender Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Dienstleistungsbetrieben und öffentlichen Einrichtungen geworden. Die vielen Vereine, Verbände und Organisationen bieten Möglichkeiten des Kennenlernens und ein reichhaltiges Angebot an sportlichen, kulturellen, sozialen und politischen Veranstaltungen sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.



Gemeinde Ofterdingen
Einwohnerzahl (30.06.2016): 4.865
Bürgermeister: Joseph Reichert
Bürgermeisteramt: Rathausgasse 2,
72131 Ofterdingen,
Tel: 07473/3780-0,
rathaus@Ofterdingen.de
Internet: www.ofterdingen.de

  
 

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