Starzach

Starzach wird gerne liebevoll als die Toskana des Landkreises Tübingen bezeichnet. Einerseits ist Starzach eine der jüngsten Gemeinden im Landkreis und verdankt ihr Enstehen der kommunalen Gebietsreform in den 1970- er Jahren. Andererseits reicht die Tradition des Ortsteils Bierlingen bis ins 9. Jahrhundert zurück, wesentlich weiter, als die der meisten Kommunen in der Region.

Den Dörfern Bierlingen, Felldorf und Wachendorf, die sich im Zuge der Kreis- und Gemeindereform am 1. Januar 1972 zur Gemeinde Starzach zusammengeschlossen hatten, gesellten sich am 1. Juni 1973 Sulzau und am 1. Februar 1974 Börstingen hinzu. Als Namen wählten sie eine Kombination aus „Starz(el)“ und „(Ey)ach)“, zwei Flüsse, die das Gemeindegebiet nach Osten beziehungsweise Westen begrenzen. Blickt man auf die Geschichte der am Zusammenschluss beteiligten Orte, so lässt sich mit Fug und Recht sagen, dass die Gemeinde Starzach über eine äußerst homogene historische Struktur verfügt.

Zentrales Element dieser historischen Struktur sind die ehemaligen reichsritterschaftlichen Kleinterritorien, die alle ihre Steuer an den Ritterkanton Neckar-Schwarzwald entrichteten. Im wesentlichen waren es die adligen Familien  Raßler von Gamerschwang, von Ow-Wachendorf und Ow-Neuhaus, die auf der gesamten Markung der heutigen Gemeinde Starzach das Sagen hatten. Zum Gebiet, über das Mitglieder der Familie von Ow regierten, gehörten vor allem die Dörfer Bierlingen, Felldorf und Wachendorf. Beamte der Raßler von Gamerschwang auf Schloss Weitenburg verwalteten seit dem 18. Jahrhundert unter anderem die Dörfer Börstingen und Sulzau. Die beiden Familien bewohnen noch heute das Hohe Haus in Gut Neuhaus sowie die Schlösser Wachendorf und Weitenburg. Diese Adelssitze zusammen mit den mittlerweile privatisierten und teilweise abgebrochenen Meiereigütern oder Schlössern in Bierlingen, Börstingen, Felldorf und Sulzau verleihen der Gemeinde Starzach ein bis heute erhaltenes „ritterschaftliches“ Gepräge. Hufeisenförmig abgegrenzt durch die Täler des Neckars, der Eyach und der Starzel liegt die Gemeinde mit ihren Ortsteilen nur wenige Minuten von der Autobahn Stuttgart-Singen entfernt. Herrliche Wanderwege, idyllische Waldecken, ein weiter Blick auf die gesamte Bergkette der Schwäbischen Alb - in der Mitte die Burg Hohenzollern - vermitteln erlebnisreiche Eindrücke. Der Golfplatz unter der Weitenburg, Reitmöglichkeiten und Tennis ergänzen innerhalb der Gemeindegrenzen das landschaftliche Angebot. Zwischenzeitlich hat sich die Gemeinde Starzach unter Beibehaltung der ländlichen Struktur zu einer attraktiven Wohngemeinde mit einer sehr guten Infrastruktur am Rande des Ballungsraumes Stuttgart enwickelt.

Gemeinde Starzach
Einwohnerzahl (01.12.2016): 4.340
Bürgermeister: Thomas Noé
Bürgermeisteramt: Hauptstraße 15
72181 Starzach
Tel.: 07483 188-0
E-Mail: gemeinde@starzach.de
Intenet: www.starzach.de

  
 

Klicken Sie auf eine der Gemeinden oder Städte im Landkreis, um auf die entsprechende Webseite zu gelangen.
Für die dort dargestellten Inhalte sind die jeweiligen Gemeinden oder Städte verantwortlich.

Ammerbuch

Bodelshausen

Dettenhausen

Dußlingen

Gomaringen

Hirrlingen

Kirchentellinsfurt

Kusterdingen

Mössingen

Nehren

Neustetten

Ofterdingen

Rottenburg a.N.

Starzach

Tübingen


zur Kreiskarte

Kreisangehörige Städte und Gemeinden - Amtliche Bevölkerungsfortschreibung zum 31.03.2015 (12,6 KiB)