Lage und Daten des Landkreises

Lage - Fläche - Bevölkerung

Der Landkreis Tübingen liegt im Zentrum Baden-Württembergs und erstreckt sich aus dem Oberen Gäu südostwärts über das Ammer- und Neckartal bis an den Fuß des Albtraufs. Er umfasst in seinem nördlichen Teil die südlichen Randgebiete des Schönbuchs. Angrenzende Landkreise sind im Westen und Nordwesten die Landkreise Freudenstadt, Calw und Böblingen, im Osten der Landkreis Reutlingen und im Süden der Zollernalbkreis. Seine Markungsfläche ist 519,19 qkm (1,45% der Fläche Baden-Württembergs) bei einer Einwohnerzahl von 218.959 (30.06.2015). Er gehört damit zu den kleineren Landkreisen des Landes.

Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg - Amtliche Bevölkerungsfortschreibung zum 30.09.2014  (64 KiB) 

Verkehr

Der Landkreis berührt in seinem westlichen Teil die Bundesautobahn A 81 Stuttgart-Singen. Hauptverkehrsachsen sind die Bundestraßen B 27 Stuttgart-Schaffhausen und B 28 Ulm-Straßburg, die sich in der Stadt Tübingen als zentralem Verkehrsknotenpunkt des Landkreises kreuzen. Die B 27 verbindet als vierspurige Ausbaustrecke zwischen Tübingen und Stuttgart den Landkreis mit der Landeshauptstadt und insbesondere dem Landesflughafen in Leinfelden-Echterdingen. Die B 28 erhält ihre Bedeutung vor allem durch ihre Verbindung der beiden Oberzentren Tübingen und Reutlingen, schließt aber auch den westlichen Landkreis an die Bundesautobahn A 81 an.

Wichtigste Eisenbahnstrecke ist die zweigleisige, elektrifizierte Neckartalbahn, die von Tübingen aus über Reutlingen und Esslingen nach Stuttgart führt. Eingleisige Strecken verbinden Tübingen und die Orte des Ammertals mit Herrenberg und dem dortigen Anschluss an das Stuttgarter S-Bahn Netz, Tübingen mit Rottenburg und Horb als Anbindung an die Fernverkehrsstrecke Stuttgart-Singen-Schweiz und Tübingen mit Mössingen und Sigmaringen als Verbindung in den oberschwäbischen Raum. Eine eingleisige Stichbahn durch den Schönbuch verbindet schließlich Dettenhausen mit Böblingen und dem dortigen Anschluss an das Stuttgarter S-Bahn Netz .

Zum 1. Januar 2013 waren im Landkreis Tübingen 152.646 Kraftfahrzeuge aller Art zugelassen (2011: 150.157 +1,66%) , davon als Personenkraftwagen 183.828 Fahrzeuge.

Wirtschaft - Erwerbstätigkeit - Steuern

Das Bruttoinlandsprodukt betrug 2011 im Kreisgebiet 5,97 Milliarden Euro (2010: 5,66), die Bruttowertschöpfung 5,34 Milliarden Euro (2010: 5,07), wobei 71,2 % der Bruttowertschöpfung im Dienstleistungssektor erzielt wurde (2010: 72,3). Im verarbeitenden Gewerbe erwirtschafteten im Jahr 2013 131 Betriebe (2012: 131) mit 15.077 Beschäftigten (2012: 14.872) einen Jahresgesamtumsatz von 2,72 Milliarden Euro (2012: 2,61), wovon 1,23 Milliarden Euro (2012: 1,15) im Auslandsgeschäft erzielt wurden.

Im Jahr 2011 waren im Kreisgebiet durchschnittlich 102.100 Personen erwerbstätig (2010: 100.600), wovon 600 (2010: 500) im primären, 23.700 (2010: 22.800) im sekundären und 77.800 (2010: 77.300) im tertiären Sektor ihrer Beschäftigung nachgingen. Im Jahr 2013 kamen auf 1.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 49,1 sozialversicherungspflichtige Auszubildende (2012: 49,7).

Die Gewerbesteuernettoeinnahmen für das Jahr 2013 beliefen sich bei den Gemeinden des Kreisgebiets auf insgesamt 72,46 Millionen Euro (2012: 71,09), der Gemeindeanteil der Einkommenssteuer betrug 102,26 Millionen Euro (2012: 95,51).

Politik - Wahlen

Link zu den Seiten des Kreistages

Hier gelangen Sie zu den Wahlergebnissen vergangener Wahlen im Landkreis Tübingen.

Quelle der statistischen Daten: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de; Aufruf der entsprechenden Seiten zu den Regionaldaten 13.08.2010)