Sexuell übertagbare Infektionen: Wissensquiz

Zu jeder Frage gibt es nur eine richtige Antwort. Auflösung am Ende der Seite.

A. Zu den sexuell übertragbaren Infektionen (STI) gehören zum Beispiel

  1. Zuckerkrankheit, Gicht, Osteoporose
  2. Chlamydieninfektion, HIV/AIDS, Hepatitis B, Syphilis, HPV-Infektion
  3. Wundstarrkrampf, Rheuma, chronische Bronchitis

B. Sexuell übertragbare Infektionen können übertragen werden

  1. beim Sex und über Blutkontakte
  2. durch Anhusten und –niesen (Tröpfcheninfektion)
  3. durch verdorbene Lebensmittel

C. Sexuell übertragbare Infektionen (STI) werden behandelt vom

  1. Chirurgen oder Heilpraktiker
  2. müssen überhaupt nicht behandelt werden
  3. Hausarzt/Gynäkologen/Urologen/Arzt für Haut-und Geschlechtskrankheiten

D. Gegen welche dieser beiden sexuell übertragbaren Infektionen gibt es keine Impfung

  1. Hepatitis B
  2. HIV/AIDS

E. Eine Chlamydieninfektion

  1. verursacht immer akute Beschwerden
  2. kann unbehandelt zu Unfruchtbarkeit führen
  3. heilt zuverlässig auch ohne Behandlung von selbst aus

F. Eine Chlamydieninfektion

  1. kommt nur bei Frauen vor
  2. kann nicht mit Medikamenten geheilt werden
  3. kann durch eine Laboruntersuchung festgestellt werden.

G. Zu AIDS kommt es

  1. wenn eine HIV Infektion nicht rechtzeitig und sachgerecht behandelt wird
  2. immer, wenn eine HIV Infektion vorliegt
  3. nur, wenn ein HIV-infizierter Mensch sich nicht gesund ernährt.

H. HPV (humane Papillomaviren)

  1. führen zu starkem Juckreiz
  2. kommen sehr selten vor
  3. können Feigwarzen oder Krebs verursachen  (zum Beispiel am Gebärmutterhals oder am Penis)

I. Viele sexuell übertragbare Infektionen (wie etwa Syphilis)

  1. verhindern die Übertragung von HIV
  2. erleichtern die Übertragung von HIV

J. Kondome

  1. schützen bei richtiger Handhabung vor HIV und vielen anderen Infektionen
  2. schützen zu 100 Prozent vor allen sexuell übertragbaren Infektionen

K. Beratung zum Thema "sexuell übertragbare Infektionen" bekommt man

  1. beim Verbraucherschutz
  2. beim Verkehrsverein
  3. in der AIDS Beratung des Landratsamts Tübingen

Lösungen

A2 Zu den sexuell übertragbaren Infektionen (kurz STI = Sexually Transmitted Infections) zählen zum Beispiel Chlamydieninfektion, Hepatitis B, HIV Infektion bzw. AIDS und HPV Infektion, außerdem Herpes genitalis, Gonorrhoe (Tripper), Syphilis und andere mehr.

B1  Sexuell übertragbare Infektionen können beim Sex oder über Blutkontakte übertragen werden. Zum Glück sind Ansteckungen über Tröpfcheninfektion oder Lebensmittel nicht möglich.

C3 Bei Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion wendet man sich an den Hausarzt, den Frauenarzt, den Urologen oder den Arzt für Haut-und Geschlechtskrankheiten (oder die jeweiligen Ärztinnen).Falls eine Beratung oder anonyme Tests gewünscht werden, ist man auch bei der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit des Gesundheitsamt gut aufgehoben.

D2 Leider wird es gegen den AIDS Erreger HIV bis auf Weiteres noch keine Impfung geben. Gegen Hepatitis B steht eine gut verträgliche Impfung zur Verfügung. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

E2 Chlamydieninfektionen sind sehr häufig. Sie werden oft nicht erkannt, weil sie meist keine Beschwerden verursachen. Unbehandelt kann eine Chlamydieninfektion chronisch verlaufen. Chronische Chlamydieninfektionen können zu Unfruchtbarkeit und anderen schwerwiegenden Langzeitfolgen führen.

F3 Chlamydieninfektionen kommen bei beiden Geschlechtern vor und können beim Sex zwischen Mann und Frau sowie bei gleichgeschlechtlichem Sex übertragen werden. Chlamydieninfektionen sind durch bestimmte Antibiotika heilbar. Die Diagnose kann durch einen Abstrich oder eine Urinuntersuchung gestellt werden. Frauen bis zum 25. Geburtstag können sich auf Wunsch einmal jährlich auf Krankenkassenkosten beim Frauenarzt auf Chlamydien untersuchen lassen.

G1 Die Krankheit AIDS bricht heute meist nur noch dann aus, wenn ein HIV-infizierter Mensch nicht rechtzeitig und sachgerecht behandelt wird. Um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, sollte die HIV Infektion möglichst früh festgestellt werden. Ein HIV Antikörpertest liefert bereits 12 Wochen nach einem Ansteckungsrisiko zuverlässige Ergebnisse. Menschen mit einer HIV Infektion sollen sich selbstverständlich gesund ernähren. Wesentlich für den Verlauf ist jedoch die medikamentöse Behandlung.

H3  Humane Papillomaviren (HPV) sind weit verbreitet. HPV verursachen weder Juckreiz noch Schmerzen. Einige Untergruppen können bei chronischem Verlauf bestimmte Krebsarten verursachen etwa Gebärmutterhalskrebs, Peniskrebs, Analkrebs), andere Untergruppen sind für Feigwarzen verantwortlich.  Durch Vorsorgeuntersuchungen können Krebsvorstufen rechtzeitig für eine Behandlung erkannt werden. Auch Feigwarzen lassen sich behandeln. Für junge Mädchen (12-17 Jahre) bezahlt die Krankenkasse eine Impfung, die vor den gefährlichsten HPV Gruppen schützt.

I2 Sexuell übertragbare Infektionen, die zu Haut- oder Schleimhautveränderungen führen, erleichtern das Eindringen von HIV in den Körper um ein Vielfaches und erhöhen somit die Ansteckungsgefahr beträchtlich.  Auch aus diesem Grund ist es wichtig, Infektionen schnellstmöglich zu diagnostizieren und zu behandeln.

J1 Kondome schützen bei sachgerechter Anwendung zuverlässig vor HIV und vielen anderen sexuell übertragbare Infektionen. Ein hundertprozentiger Schutz ist jedoch nicht gegeben.

K3 Die AIDS Beratung des Landratsamts Tübingen bietet persönliche oder telefonische Beratung zu HIV/AIDS und sexuell übertragbare Infektionen. HIV Antikörpertests können kostenlos, Tests auf ausgewählte Infektionen gegen Ersatz der Laborkosten veranlasst werden. Alle Angebote werden anonym durchgeführt.

  
 

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