Auslandspraktikum in Brüssel 29.10.2018 - 23.11.2018

Das Erasmus+-Programm ermöglichte mir, in meiner Ausbildung einen einmonatigen Auslandsaufenthalt in Brüssel zu absolvieren und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Primär ging es mir bei dem Auslandsaufenthalt um die Möglichkeit, die Arbeitsabläufe in einer ausländischen Organisation kennenzulernen, sowie soziale Kontakte zu den Menschen, die dort leben, zu knüpfen. Es war in meinen Augen auch die Gelegenheit schlechthin, um meine englischen und französischen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Besuch beim Atonium. Foto: Knapp.

In Brüssel war ich für die Organisation einer Europäischen Plattform für Rehabilitation tätig. Diese besteht aus zwei Abteilungen: die European Platform for Rehabilitation (EPR) und die European Quality in Social Services (EQUASS). Die Plattform organisiert unter anderem Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Berufliche Bildung und Ausbildung, Beschäftigung sowie Medizinische Rehabilitation. Das EPR-Sekretariat ist für die Entwicklung und Umsetzung der Aktivitäten des Netzwerks verantwortlich. Das in Brüssel ansässige Sekretariat fungiert als Schnittstelle zu den EPR-Mitgliedsorganisationen und zu externen Interessengruppen. Insgesamt sind sechs Mitarbeiter in der Organisation in Brüssel tätig.
 
Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten u.a. die Planung von Veranstaltungen von Schulungsseminaren sowie die Buchung für die Mitarbeiter/innen und Teilnehmer/innen auf unterschiedlichsten französischen Flugseiten. Außerdem fiel das Erstellen von Teilnehmer-Listen mit Excel in meinen Aufgabenbereich, ebenso wie das Umschreiben und Hochladen verschiedener Berichte auf die eigene Homepage mit Hilfe von verschiedenen Programmen sowie das Hinzufügen neuer Organisationen. Des Weiteren analysierte ich im Zuge dessen auch Statistiken und machte Verbesserungsvorschläge für unterschiedliche Dokumente, die in Bearbeitung waren.

In meiner Freizeit hatte ich die Möglichkeit, tolle Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. So sah ich beispielsweise den schönen königlichen Palast Belgiens und die Ladenpassagen Galeries Royales Saint-Hubert, an der man in vielen kleinen Läden die berühmte belgische Schokolade probieren konnte. Ein weiteres Highlight für mich war die Besichtigung des Kunstbergs mit Sicht auf das schöne Rathaus Brüssels und der Jubelpark.

Natürlich durfte auch ein Museumsbesuch nicht fehlen. Ich sah mir das interessante und berühmte Atomium Museum an, dessen geschichtlicher Hintergrund besonders interessant ist und das bekannte Besucherzentrum, das sogenannte Parlamentarium, durfte natürlich bei meinem Auslandsaufenthalt in Brüssel ebenfalls nicht fehlen. Das Parlamentarium informiert und veranschaulicht die Zusammensetzung der Europäischen Union, gewährt einen Überblick über die Historie der EU und die Zusammensetzung der Abgeordneten.

Während meines Auslandsaufenthalt kamen natürlich auch die kulinarische Spezialitäten nicht zu kurz: so probierte ich die berühmten belgischen Waffeln und Pommes mit der bekannten „sauce andalouse“
In der letzten Woche lud mich die Leiterin des Europabüros der baden-württembergischen Kommunen, Frau Bogenschütz, herzlich zum Empfang der Region Nordschwarzwald in die baden-württembergische Landesvertretung ein, bei der es zum Beispiel um die Bedeutung von starken Regionen für die Zukunft Europas ging. Teilnehmer waren unter anderem EU-Kommissar für Haushalt und Personal, Günther H. Oettinger, die Landräte Helmut Riegger (Landkreis Calw), Bastian Rosenau (Landkreis Enzkreis), Dr. Klaus Michael Rückert (Landkreis Freudenstadt), Oberbürgermeister Peter Boch (Stadt Pforzheim) und eine Delegation von Unternehmern, Mandats- und Funktionsträgern aus der Region Nordschwarzwald.
 
Ich lebe seit meiner Kindheit in derselben Region und sah den Auslandsaufenthalt als Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen in einem fremden Land zu sammeln. Außerdem bot mir der Auslandsaufenthalt die Chance, neue Lerninhalte und Inspirationen für die Arbeit zu sammeln und darüber hinaus die Möglichkeit, über mich selbst hinauszuwachsen und mich neuen Herausforderungen zu stellen. Zudem eröffnete mir der Auslandsaufenthalt in Brüssel in einer anderen Organisation neue Einblicke, die mich in meiner Ausbildung und Berufsleben weiterbringen können.

Ich bin froh, die Chance wahrgenommen zu haben, denn ich habe bei der Arbeitsstelle und in meiner Unterkunft in Brüssel verschiedenste Leute aus aller Welt kennengelernt und konnte somit auch meine Sprachkenntnisse verbessern.
 
Ich danke dem Landratsamt Tübingen und der EU für die tolle Möglichkeit.
 
Larissa Knapp
Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten




  
 

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