Führerscheinstelle

Hinweise in Bezug auf die Corona-Pandemie

Aufgrund der Lockerung bei den Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus können wir unsere Kunden ab 04.05.2020 wieder innerhalb des Gebäudes empfangen.
Dazu bleibt es erforderlich, dass Sie vorab für sämtliche Anliegen einen Termin vereinbaren. Bitte nutzen Sie vorzugsweise unser Online-Terminreservierungstool (siehe unten), oder:

Telefon: 07071/207-4380
E-Mail: fuehrerschein@kreis-tuebingen.de

Online-Terminreservierung

Vereinbarte Termine bei der Zulassungsbehörde und der Fahrerlaubnisbehörde finden statt und können weiterhin wie oben beschrieben vereinbart werden (Stand 14.01.2021).

Schließung der Fahrschulen

Die Fahrschulen bleiben aufgrund des Beschlusses der Landesregierung ab dem 11.01.2021 grundsätzlich geschlossen.

Die Durchführung von Fahreignungsseminaren und Aufbauseminaren im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe sind derzeit nicht zulässig. Sollte Ihnen ein Aufbauseminar angeordnet worden sein, beachten Sie bitte den entsprechenden speziellen Hinweis auf dieser Seite.

Ausnahmen der Fahrschulschließung:
- Online-Theorie-Unterricht bleibt erlaubt (jedoch nicht die Hybrid-Form mit Präsenzterminen),
- Die Fahrausbildung zu beruflichen Zwecken unter Einhaltung der Hygienevorgaben aus der Corona-Verordnung bleiben auch in Präsenzform möglich. Der berufliche Zweck muss im Zweifelsfall nachgewiesen werden und ist eng auszulegen (insbesondere bei beruflichen Lkw- und Busfahrern),
- Die Fahrausbildung im zwingend erforderlichen ehrenamtlichen Bereich (freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Technisches Hilfswerk) unter Einhaltung der Hygienevorgaben aus der Corona-Verordnung bleiben auch in Präsenzform möglich. Ein Nachweis über das Ehrenamt ist erforderlich (z.B. Bestätigung des Feuerwehrkommandanten).
- Fahrschüler, die bereits prüfungsreif sind, können eine letzte Vorbereitungsstunde auf die praktische Prüfung durchführen und die Fahrprüfung ablegen.
- Die Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen (z.B. nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz) bleiben möglich.

Fahrprüfungen (Theorie und Praxis) sind in den oben genannten Ausnahmefällen unter Einhaltung der Hygienevorgaben möglich. 


Wo und wie stelle ich einen Antrag?

Folgende Vorgänge werden auf dem Postweg angeboten. Die notwendigen Anträge entnehmen Sie bitte dem Bereich Antragsformulare weiter unten auf dieser Seite.
 
- Umtausch in einen Kartenführerschein (Antrag UM)
- Internationaler Führerschein (Antrag IF)
- Ersatzführerschein bei defekter Karte, Auflagenänderung oder Namensänderung (Antrag EF)
- Änderung einer Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung (Antrag EF)
- Ausnahmegenehmigungen (Hinweise und Antragsformulare im Bereich „Weitere Informationen“ weiter unten auf dieser Seite)
Verlängerungen der C-Klassen (Lkw) (Antrag AA)

Beachten Sie die jeweiligen Hinweise zu den Antragsarten unter den einzelnen Menüpunkten. Eine Aushändigung von Führerscheinen erfolgt ebenfalls soweit möglich auf dem Postweg. Sollte nach Prüfung des Antrags oder für die Aushändigung des Führerscheins eine persönliche Vorsprache notwendig sein, werden Sie durch die Fahrerlaubnisbehörde hierüber informiert.

Eine persönliche Vorsprache ist erforderlich für folgende Vorgänge. Bitte vereinbaren Sie einen Termin:
 
- Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis, die nicht aus dem EU-/EWR-Raum stammt
- Umschreibung einer Dienstfahrerlaubnis
- Ersatzführerschein bei Verlust

Folgende Vorgänge müssen über das Rathaus Ihrer Wohnortgemeinde eingereicht werden:
 
- Erstmalige Erteilung einer Fahrerlaubnis (Antragsformular über die Fahrschule)
- Erwerb einer weiteren Fahrerlaubnisklasse, Erweiterung (Antragsformular über die Fahrschule)
- Erwerb einer die Fahrerlaubnis erweiternden Schlüsselzahl, B96, B196, etc. (Antragsformular über die Fahrschule)
- Verlängerungen der D-Klassen (Bus) (Antrag AA)
- Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung: Neubeantragung und Verlängerung (Antrag AA)
- Neuerteilungen nach Entzug bzw. Verzicht (Antrag AA)
- Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis aus dem EU/EWR-Raum (Antrag AA + Anlage EU)  


Rückgabe des bisherigen Führerscheins

Für die Rückgabe eines bisherigen Führerscheins nutzen Sie bitte den Versandweg oder den Briefkasten am Haupteingang des Landratsamtes. Eine Terminvergabe für die Rückgabe ist nicht möglich. Bitte sehen Sie auch davon ab, die Führerscheine persönlich am Fenster der Führerscheine zurückzugeben. Da durch den Führerscheinversand der persönliche Kontakt minimiert werden soll, ist es erforderlich, dass auch bei der Rückgabe des bisherigen Führerscheins kein persönlicher Kontakt stattfindet. Bei Einwerfen eines Führerscheins in den Hausbriefkasten verwenden Sie bitte einen Umschlag und beschriften diesen mit „Führerscheinstelle“, da sich lose Führerscheine im Briefkasten verfangen können und ohne Beschriftung hausintern ggf. nicht korrekt zugeordnet werden können. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe.


Aushändigung von Führerscheinen

Die Aushändigung einer Führerscheinkarte oder BF17-Prüfbescheinigung werden per Einwurf-Einschreiben versandt. Die Versandzeit beträgt ca. 3-4 Werktage. Beachten Sie die im dann beigefügten Anschreiben enthaltene Informationen zum weiteren Verfahren.

Wenn für die Aushändigung des Führerscheins eine Versicherung an Eides statt notwendig ist (z. B. Ersatzführerschein wegen Verlust) und diese noch nicht abgegeben wurde, dann wird der Führerschein nicht per Post zugesandt. Sie benötigen in diesem Fall für die Aushändigung einen Termin zur persönlichen Vorsprache. Die Fahrerlaubnisbehörde wird Sie nach Eintreffen des Führerscheindokuments kontaktieren und einen Termin mit Ihnen vereinbaren.
 
Termine zur Abholung einer Führerscheinkarte werden freitags zwischen 11:00 und 12:00 Uhr freigehalten. Bitte vereinbaren Sie zur Abholung einen Termin in diesem Zeitraum, wenn Sie zu folgenden Antragstellern gehören:

-Antragsteller auf BF17, welche sehr zeitnah im Ausland fahren und Ihre Prüfbescheinigung in einen Kartenführerschein umtauschen wollen. Dafür ist kein Nachweis des Auslandsaufenthaltes notwendig.
-Für Antragsteller, welche im Laufe der jeweils aktuellen Woche die Prüfung bestanden haben. Dafür ist es notwendig, vorab die Prüfbescheinigung per E-Mail als Anhang herzuschicken oder eine Kopie zum Termin mitzubringen.
 
Termine werden bezüglich der Führerscheinausgabe außerdem in folgenden Fällen vergeben:
- Auslandsreisen (auch BF17) mit Nachweis über den Auslandsaufenthalt.
- Deutschlandreisen, wenn noch keine Fahrerlaubnis besteht, mit Nachweis über die Reise und der Prüfbescheinigung (entweder vorab per E-Mail als Anhang herschicken oder eine Kopie zum Termin mitbringen).
- Internationaler Führerschein in dringenden Fällen.
- Ersatz des Führerscheins bei Verlust in dringenden Fällen (bei postalischer Beantragung kann Ihnen innerhalb von wenigen Werktagen auch ein vorläufiges Dokument zugesandt werden)
- Ablauf der Führerscheine der C- und D-Klassen, für die Fahrgastbeförderung, Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis (die Frist nach Einreise, in der Sie in Deutschland fahren dürfen, endet), oder Umschreibung von EU-Führerscheinen (der ausländische EU-Führerschein läuft ab)
 
Eine vorherige Terminvereinbarung bleibt jedoch in den oben genannten Fällen notwendig. Gerne können die Termine per E-Mail vereinbart werden. Ein Zugang zu der Fahrerlaubnisbehörde ohne Termin ist derzeit leider nicht möglich.

Beachten Sie in Bezug auf das begleitete Fahren mit 17 (BF 17) folgende Information:
Nach dem 18. Geburtstag bleibt die Prüfbescheinigung 3 weitere Monate gültig und kann somit als Führerschein genutzt werden. Die Auflage, eine Begleitperson mitzuführen, entfällt automatisch mit dem 18. Geburtstag, da die hierfür eingetragene Schlüsselzahl 184 entfällt. Innerhalb der 3 Monate erhalten Sie die Führerscheinkarte automatisch (d.h. Sie müssen nichts weiter dafür tun, wir sind bemüht, die Führerscheine sehr zeitnah nach dem 18. Geburtstag zu versenden) zugesandt.
 
Die Führerscheine können frühestens einen Tag vor Erreichen des Mindestalters auf den Postweg gebracht werden!


Umschreibung einer ausländischer Fahrerlaubnis

Die folgende Ausnahmeregelung gilt für Fahrerlaubnisinhaber, die ihren ordentlichen Wohnsitz in Baden-Württemberg nach dem 18. Oktober 2019 begründet haben:
 
Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat mitgeteilt, dass ausländische Führerscheine ab Wohnsitznahme in Deutschland ausnahmsweise 12 Monate, jedoch maximal bis zum Ablauf des 01.04.2021 gültig sind. Die Regelung nach § 29 Abs. 1 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), dass nach Wohnsitznahme in Deutschland lediglich 6 Monate mit der ausländischen Fahrerlaubnis gefahren werden kann, wird in diesen Fällen ausgesetzt. Beantragen Sie die Umschreibung unabhängig davon bitte rechtzeitig vor Ablauf Ihres ausländischen Führerscheins bzw. rechtszeitig vor Ablauf der oben genannten Frist. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 4-6 Wochen und kann, insbesondere bei ausländischen Fahrerlaubnissen von außerhalb des EU-/EWR-Raumes, in Einzelfällen auch länger ausfallen.


Erste-Hilfe-Nachweise

Die Schulungen in Erster Hilfe werden derzeit bis auf Weiteres nicht angeboten. Für eine Erweiterung der Fahrerlaubnis und für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach Entzug oder freiwilligem Verzicht gilt die folgende Ausnahmeregelung: Sie haben in diesem Fall bereits für eine Fahrerlaubnis die Teilnahme an einem 8 Unterrichtseinheiten umfassenden Kurs in lebensrettenden Sofortmaßnahmen nachgewiesen. Daher kann vorübergehend auf den Nachweis eines 9 Unterrichtseinheiten umfassenden Kurs in Erster-Hilfe verzichtet werden. Dies gilt zunächst nur für die Personen, die keine Fahrprüfung ablegen müssen (z.B. bei Neuerteilung) oder wenn während der Schließzeiten der Fahrschulen eine Prüfung abgelegt werden kann (siehe Ausnahmen zur Fahrschulschließung weiter oben auf dieser Seite). In den anderen Fällen muss bis zur Öffnung der Fahrschulen abgewartet werden (entscheidend ist, ob zu diesem Zeitpunkt Erste-Hilfe-Kurse wieder angeboten werden). Bei einer erstmaligen Erteilung einer Fahrerlaubnis kann auf den Nachweis eines Seminars nicht verzichtet werden, so dass ein Prüfauftrag nicht erteilt werden kann. Eine Regelung für die Personen, die während der Schließzeiten der Fahrschulen eine Prüfung ablegen müssen und eine erstmalige Fahrerlaubnis beantragen, ist derzeit noch nicht bekannt.


Fristen

Die Fristen zur Ablegung der Theorie- und der Praxisprüfungen wird, wenn die Frist nicht bereits vor dem 13.03.2020 abgelaufen war, um 12 Monate verlängert, jedoch längstens bis zum 31.05.2021. Eine Ausnahmegenehmigung ist hierfür nicht notwendig. Eine Regelung aufgrund der aktuellen Schließung der Fahrschulen steht noch aus.


Eignungsuntersuchungen (MPU) und ärztliche Gutachten

Die Durchführung von Untersuchungen zur Erstellung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens oder eines fachärztlichen Gutachtens können unter Einhaltung der Hygieneregeln fortgeführt werden.


Die Begutachtungsstellen sind bemüht, die von den Behörden gesetzten Fristen einzuhalten, sofern es sich bei Ihnen um einen Inhaber einer Fahrerlaubnis handelt. Bitte weisen Sie auf den Status „Inhaber“ ggf. noch einmal bei der Begutachtungsstelle hin. Als Bewerber um eine Fahrerlaubnis kann es zu Wartezeiten bei der Begutachtung kommen, da aufgrund der Hygienemaßnahmen nicht immer die vollen Begutachtungskapazitäten ausgeschöpft werden können. Die Fahrerlaubnisbehörde berücksichtigt diesen Umstand bereits in der Fristsetzung.
 
Sollte es Ihnen dennoch durch das „Verschulden“ der Begutachtungsstelle nicht ausreichen, das geforderte Gutachten vorzulegen, verlangen Sie bitte von der Begutachtungsstelle ein Bestätigungsschreiben, aus dem hervorgeht, dass die Begutachtung aufgrund von Corona nicht fristgerecht umgesetzt werden kann (wenn möglich unter Angabe des voraussichtlich möglichen Begutachtungszeitraums).
 
Sollte eine Begutachtung vor Ablauf der gesetzten Frist stattfinden, das Gutachten aber nicht rechtzeitig ausgefertigt werden können, verlangen Sie bitte ebenfalls eine Bestätigung hierüber bei der Begutachtungsstelle.

Reichen Sie selbstständig und ohne weitere Aufforderung diese Bestätigungen bei der Fahrerlaubnisbehörde ein.
 
Hinweis: Die Begutachtungsstellen dürfen der Behörde diese Bestätigung aus Datenschutzgründen ohne eine Schweigepflichtentbindung niemals direkt bei der Behörde einreichen. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Behörde über die Verzögerung in Kenntnis zu setzen.


allgemeine und besondere Aufbauseminare (ASF)

Die Aufbauseminare dürfen seit dem 16.12.2020 nicht mehr durchgeführt werden. Sollte Ihnen bereits ein Aufbauseminar angeordnet worden sein, welches Sie noch nicht begonnen haben, gilt folgende Regelung:
 
Sofern die von der Behörde zur Vorlage der Teilnahmebescheinigung festgesetzte Frist am 16.12.2020 oder später endet/endete, wird die Frist bis zum 30.06.2021 verlängert. Ein Antrag hierfür ist nicht notwendig. Neu angeordnete Aufbauseminare enthalten diese Frist bereits. Sofern Ihre Frist vor dem 16.12.2020 geendet hat, ist keine Fristverlängerung aufgrund der Fahrschulschließung möglich, da Sie von der Schließung nicht betroffen waren.

Wenn Sie das Aufbauseminar bereits begonnen haben, jedoch aufgrund der Fahrschulschließung nicht abschließen konnten, bitten wir Sie bezüglich der Wiederaufnahme der Seminare und der Anrechnung bereits erbrachter Stunden um Geduld bis feststeht, ab wann die Seminare wieder angeboten werden können. Im Übrigen gilt die oben aufgeführte Fristenregelung.
 


Ärztliche Untersuchungen für die C- und D-Klassen, Weiterbildung (Module) im Bereich des gewerblichen Fahrens (Schlüsselzahl 95)

Ärztliche Untersuchungen werden derzeit weiterhin durchgeführt. Daher gibt es in diesem Bereich keine Sonderregelungen.
 
Im Bereich des gewerblichen Fahrens (Schlüsselzahl 95) werden die Grundqualifikation und Weiterbildungen (Module) weiterhin grundsätzlich angeboten. Es kann vorkommen, dass einzelne Anbieter jedoch aufgrund der Hygienevorschriften, insbesondere dem Abstandsgebot, das Angebot der Weiterbildungen derzeit nicht anbieten können. Wir bitten Sie an dieser Stelle um Verständnis und darum, ggf. bei anderen Anbietern (Fahrschulen) nachzufragen.
 
Da in der Vergangenheit wiederholt die Durchführung einer Weiterbildung nicht möglich war und somit ggf. nicht rechtzeitig vorgelegt werden kann bzw. konnte, teilt das zuständige Landesministerium mit:

Bei Verstößen gegen die Fort- bzw. Weiterbildungspflicht aufgrund der Corona-Situation soll auf eine Ahndung verzichtet werden. Es besteht jedoch weiterhin die Verpflichtung, die vorgeschriebenen Fort- bzw. Weiterbildung zeitnah bis spätestens 30. Juni 2021 nachzuholen.

Sofern die Schlüsselzahl 95 am oder nach dem 16.12.2020 abgelaufen ist/abläuft, kann Ihnen, sofern die erforderlichen Nachweise zur Weiterbildung nicht rechtzeitig erbracht werden konnten, die Fahrerlaubnisbehörde die Schlüsselzahl 95 bis zum 30.06.2021 verlängern. Da hierfür die Bestellung einer neuen Führerscheinkarte notwendig ist, bitten wir um Einreichung eines regulären Verlängerungsantrags mit aktuellem biometrischen Lichtbild (max. 1 Jahr alt) und allen bereits vorliegenden Nachweisen.
 
Gebühren für die Verlängerung zum 30.06.2021:
 
Bei Verlängerung bis zum 30.06.2021 aufgrund eines fehlenden Moduls berechnen wir die vollen Gebühren einer Verlängerung. Es wird jedoch vermerkt, dass Sie bei einer Anschlussverlängerung lediglich die Kosten einer neuen Führerscheinkarte (8,70 €) zahlen müssen, sofern Sie die fehlenden Unterlagen bis zum 30.06.2021 einreichen. Auch bei der Anschlussverlängerung muss ein Antrag ausgefüllt werden. Ein erneutes Lichtbild ist jedoch nicht notwendig, sofern das Lichtbild Ihres ersten Verlängerungsantrags technisch erneut genutzt werden kann (das ist der Regelfall) und Sie selbst kein anderes Lichtbild wünschen und miteinreichen. Bei einer Anschlussverlängerung nach dem 30.06.2021 müssen wir Ihnen die vollen Verlängerungsgebühren berechnen (das Datum 30.06.2021 wird bei verlängertem Lockdown und bei allgemeinem Bedarf noch angepasst und ggf. nach hinten verschoben und an dieser Stelle bekannt gegeben).
 
Für die erstmalige Eintragung der Schlüsselzahl 95 ist die Grundqualifikation weiterhin erforderlich. Eine Ausnahmeregelung hiervon gibt es nicht.


Informationen für die C- und D-Klassen, Berufskraftfahrer (SZ 95) und Fahrgastführerscheine - Ausnahmen

EU-Verordnung 2020/698 (gekürzte Fassung) (326,2 KiB)

Eine neue Regelung hierzu, wenn nicht bereits weiter oben auf dieser Seite aufgeführt, ist zum Stand vom 11.01.2021 nicht bekannt.


Die Führerscheinstelle ist Ansprechpartner für alle Fragen der Erteilung und des Entzugs von Fahrerlaubnissen. Darüber hinaus fallen Maßnahmen im Bereich des Punktesystems, Auffälligkeiten während der Probezeit und die Überprüfung der Kraftfahreignung in ihren Aufgabenbereich.

Telefonische Erreichbarkeit über folgende Führerscheinanträge,-nachfragen u.ä. bitte beachten:

Ersterteilung, Erweiterung, Ersatz, Internationaler Führerschein, Umtausch alter in neuen Führerschein, Verlängerung von Klassen C und D, Fahrgastbeförderungserlaubnis, Umschreibung ausländischer in EU-Kartenführerschein   
    
Während der Öffnungszeiten und im Kundenkontakt, können wir Ihre Telefonate leider nicht immer entgegen nehmen. Versuchen Sie es dann bitte außerhalb der Öffnungszeiten, z.B.  Montag, Dienstag und Mittwoch zwischen 13:30 Uhr und 15:30 Uhr unter Tel.-Nr.: 07071/ 207-4380 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: fuehrerschein@kreis-tuebingen.de. Wir danken für Ihr Verständnis!

Aufgabenbereiche und Themenfelder

Eine Übersicht über die Unterlagen, die Sie zur jeweiligen Antragstellung benötigen, finden Sie in dieser Checkliste:

Über untenstehende Links erhalten Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Themen und Aufgabenbereichen der Führerscheinstelle.

Antragsformulare

  • Antrag AA - Allgemeiner Antrag (824,8 KiB) - Antrag bei Ersterteilung, Erweiterung, Begleitetes Fahren ab 17, Verlängerung der C- und D-Klassen (Lkw und Bus), Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis und Sonderfahrerlaubnis (Bundeswehr, Polizei), Ersterteilung und Verlängerung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, Neuerteilung nach Entzug bzw. Verzicht
  • Antrag EF - Ersatzführerschein (592,9 KiB) - Ersatzführerschein nach Diebstahl oder Verlust, bei defekter Karte, Namensänderung, Streichung der Sehhilfe, Eintragung und Verlängerung der Schlüsselzahl 95 (ohne weitere Änderungen an der Fahrerlaubnis, für die ein allgemeiner Antrag notwendig ist)
  • Antrag IF - Internationaler FS (274,7 KiB) - Internationaler Führerschein nach dem Abkommen von 1926 (Thailand) und nach dem Abkommen von 1968 (andere Länder) – Bitte reichen Sie bei postalischer Beantragung keine Originale des nationalen Führerscheins und des Ausweises ein.
  • Anlage EU (544,6 KiB) - Anlage zur Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis der Europäischen Union (EU) und aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
  • Antrag UM – Umtausch (514 KiB)– Umtausch eines Führerscheins nach altem Recht (Papier) in einen neuen EU-Kartenführerschein – Bitte reichen Sie bei postalischer Beantragung keine Originale des bisherigen Führerscheins und des Ausweises ein.

Weitere Informationen

  
 

Verkehr und Straßen

Aufgabenbereich

Führerscheinstelle

Informationen nach Art. 13 DSGVO (435,6 KiB)

Foto: Bundesdruckerei

Sprechzeiten

Alle Büros des Aufgabengebiets befinden sich im Gebäude Wilhelm-Keil-Str. 50, 72072 Tübingen.

Lage/Anfahrt

Mo.-Mi. 07:30-12:30 Uhr,
Do. 07:30-12:30 und 13:30-17:30 Uhr,
Fr. 07:30-12:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Kontakt und Ansprechpartner

Tel: 07071 207-4380
E-Mail: fuehrerschein@kreis-tuebingen.de

Hier finden Sie alle Ansprechpartner der Führerscheinstelle