Grenzen, Grenzen, Grenzen

Aus der Geschichte des Landkreises

Die einstigen Territorial-Grenzen haben bis heute deutliche Spuren im Landkreis Tübingen hinterlassen. Am direktesten dort, wo alte Verwaltungseinheiten in neuem Gewand fortleben.

Die Stadt Rottenburg ist ein besonders eindrückliches Beispiel für das Zusammengehörigkeitsgefühl von Dörfern, die einst einem Territorialstaat angehörten. Hier lebte die territoriale Gliederung der Zeit vor 1800 während der Gemeindereform der 1970er Jahre neu auf, als die Stadt Rottenburg fast flächendeckend jene katholischen Orte eingemeindete, die einst der Herrschaft Niederhohenberg angehört und im wesentlichen das alte Oberamt Rottenburg gebildet hatten.

Fasnetsszene: brennender Reisighaufen, ein als Hexe verkleideter Mensch springt bei Dunkelheit durch das Feuer, zuschauende Kinder, über den Platz gespannte Schnüre mit Fasnetslumpen a
Fasnet, Hexentreiben in Bühl. Närrische Umtriebe wurden in den katholisch geprägten Ortschaften gepflegt, seit einigen Jahrzehnten verbreitet sich die Fasnet über die früheren konfessionellen Grenzen hinweg

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