Bismarckstraße 110

Durch den Bau des Gebäudes in der Doblerstrasse 21 blieb das grundsätzliche städtebauliche Problem jener Jahre für die Kreisverwaltung ungelöst, das Verkehrsproblem. „Die Crux in der Doblerstraße“, so hieß es beispielsweise im März 1968, sei „die Verkehrsabteilung des Landratsamts mit ihrem starken Publikumsverkehr“. Der Fahrer eines Lastkraftwagens musste gar „viel Geschicklichkeit, fahrerisches Können und vor allem Geduld“ aufbringen, falls er mit seinem Fahrzeug bei der Zulassungsstelle vorfahren musste, etwa um die Zulassungsschilder abstempeln zu lassen. „In der Doblerstraße gibt es keine Möglichkeit, mit einem Lkw oder Lastzug zu wenden. Die Fahrer müssen bis auf den Österberg und dort über den „Ring“ fahren, für Lastzüge ebenfalls eine große Schwierigkeit.“ Staus waren die Folge. Der Neubau für Verkehrsamtsleiter „Gunter Pink und die Seinen“ (Schwäbisches Tagblatt) in der Bismarckstraße wurde schließlich 1980 bezogen. Schon damals hielten viele Kommunalpolitiker diesen Neubau allerdings für die nur „zweitbeste Lösung“. Einige meinten, am besten wäre der Landkreis „mit Sack und Pack von der Doblerstraße in die Mühlbachäcker ausgewandert...“