Sonnenschutz

Infotag zum Thema Sonnenschutz im Tübinger Freibad am Samstag, 26.07.2025

Die meisten Menschen denken, dass das Eincremen mit Sonnenschutzmittel kinderleicht sei. Wenn man jedoch mit einer Spezialkamera die tatsächlich eingecremten Stellen sichtbar macht, kommen verblüffende Ergebnisse zu Tage. Bei fast jeder Person finden sich Hautpartien, die vergessen wurden. Diese Hautstellen bekommen dann ungeschützt UV-Strahlung ab. Das kann zu Sonnenbrand führen und langfristig eine vorzeitige Hautalterung oder Hautkrebs fördern. Wer die kritischen Hautstellen kennt, kann gezielt vorbeugen.

Infotag

Bei einem Infotag zum Thema Sonnenschutz im Tübinger Freibad am Samstag, 26.07.2025 von 14 bis 17 Uhr bieten Hautärztinnen und Hautärzte aus der Region an, mit einer speziellen Kamera zu überprüfen, welche Hautstellen beim Eincremen vergessen wurden. Darüber hinaus gibt es Informationsmaterialien, themenbezogene Spiel- und Malvorlagen für Kinder sowie auf Wunsch eine individuelle Beratung zum persönlichen Sonnenschutz.

Je nach Hauttyp kann sich die Haut unterschiedlich lange selbst vor den UV-Strahlen der Sonne schützen. Bei heller Haut sind dies jedoch nur wenige Minuten. Durch Sonnenschutzmittel mit geeignetem Lichtschutzfaktor lässt sich diese Zeit verlängern. Wichtig ist, dass das Sonnenschutzmittel bereits vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen und regelmäßig nachgecremt wird. Durch Schwitzen oder Schwimmen löst sich selbst wasserfestes Sonnenschutzmittel zum Teil wieder ab.

Flasche mit Sonnenmilch liegt im Gras, Aufschrift "Lichtschutzfaktor 50"

Wie sonnenempfindlich die eigene Haut ist, welcher Lichtschutzfaktor am besten geeignet ist und wie oft nachgecremt werden sollte, kann am Infotag individuell mit den Expertinnen und Experten besprochen werden. Durchgeführt wird die UV-Schutz-Beratungsaktion im Tübinger Freibad von den Hautärztinnen Dr. Gabriele Wallwiener und Dr. Annette Adamczyk sowie den Hautärzten Dr. Jean-Christophe Datz und Dr. Sebastian Kauder.

Die bereits seit mehreren Jahren durchgeführte Aktion ist eine Initiative von Dr. med. Gabriele Wallwiener, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Tübingen, im Rahmen des Themenschwerpunkts „Sonne und Haut“ der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Tübingen. Deshalb wird die Aktion organisatorisch vom Gesundheitsamt Tübingen unterstützt. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit regionalen Hautärztinnen und Hautärzten und den Stadtwerken Tübingen.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) ist ein Verbund von Akteuren im Landkreis Tübingen aus den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Soziales, Bildung und Wirtschaft, der das gemeinsame Ziel hat, die Gesundheit der Kreisbevölkerung auf hohem Niveau zu erhalten und zu verbessern. Sie wird von der Geschäftsstelle KGK, die im Gesundheitsamt Tübingen angesiedelt ist, koordiniert und verfolgt die landesweiten Gesundheitsziele. Dabei orientiert sie sich am kommunalen Bedarf und am Gesundheitsleitbild Baden-Württemberg.

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